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SCHRÄGLAGE

SCHRÄGLAGE

SCHRÄGLAGE

SCHRÄGLAGE

Eine knappe Stunde, in der die Zuschauer durch eigene 90°-Wendungen, immer neue Perspektiven erhalten und durch die architektonisch vorgegebene SchrĂ€glage der SpielstĂ€tte, entweder zu den Darstellern hinauf- bzw. hinabschauen oder zur Seite schauend ein schrĂ€ges Wahrnehmungsbild entsteht. Es ist also eine Art interaktives Theater, bei dem der Zuschauer die „DrehbĂŒhne“ ist.

Franz Walthers PrĂ€gung der Wand des Bistumsarchiv-GebĂ€udes „Die Ganzheit des Fragments“ ist Ausgangspunkt der Handlung. Wissen-, Erfahrungs-, Deutungsfragmente werden gesammelt und anstatt in der Ganzheit des einzelnen reflektiert, wird versucht, sie zusammen zu puzzeln und zu einem vermeintlich Ganzen zusammen zu setzen. Es bröckelt und rutscht. Zwischen Fake-News-Fragmenten, SinnestĂ€uschungen und einem Heute-so–und-morgen-so–VerstĂ€ndnis gerĂ€t Inneres und Äußeres immer mehr in SchrĂ€glage. Wenn dann erstmal was schief ist, ist es schwierig es wieder gerade zu bekommen. Da wird dann untergelegt, verschoben und abgesĂ€gt, aber das Gleichgewicht ist ein kippeliger Zustand und der Balancezustand ein Wunsch der in seiner Ganzheit monumental ĂŒber allem thront


Mitwirkende

  • Schauspiel: Birgit Reibel (Frankfurt)
  • Tanz: Annika Keidel (Schlitz) / DorothĂ©e Bretz
  • Musik: Christopher Löbens (Klavier, HĂŒnfeld) / Martin Matl (Schlagzeug)

Gefördert vom Fonds Darstellende KĂŒnste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung fĂŒr Kultur und Medien